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Die Tigerjets vom Lechfeld

Seit Anbeginn der militärischen Luftfahrt gab es Gelegenheiten, zu denen man ein, oder mehrere Flugzeuge des Verbandes, mit einer Sonderlackierung geschmückt hat. Solche Gelegenheiten konnten z.B. runde Geburtstage von Einheiten, oder runde Anzahl von Gesamtflugzeiten, oder die Ausmusterung von Flugzeugtypen, usw. sein.

Seit Gründung der NATO Tiger Association ist es Tradition geworden, dass man zum Besuch des jährlich stattfindenden Tigermeet, eine Maschine (oder mehr) in den Farben des Tigers bemalt. Die so entstehenden Kunstwerke können spektakuläre Entwürfe mit Bemalung von Spitze bis Schwanz, oder auch nur dezente Farbkleckser an mehr oder weniger exponierten Stellen am Rumpf, sein.

Die 321 Tigers haben seit ihren Bemühungen zur Aufnahme in die NATO Tiger Association, bis heute, eine ganze Reihe von Entwürfen hervorgebracht. Jeder für sich hat eine ganz eigene Entstehungsgeschichte und einen besonderen Hintergrund. Darunter waren so spektakuläre Bemalungen, wie der sich häutende Tornado-Tiger auf der 46+44 (siehe Tiger 2001 Special), der auf unzähligen privaten, wie kommerziellen Modellen, kopiert wurde. Leider tickt für jedes dieser Flugzeuge vom Start weg die Uhr, bis sie sich wieder zur "grauen Maus" zurückverwandeln. Dieser Zeitpunkt ist immer dann gekommen, wenn das Flugzeug "abgeflogen" ist, d.h. wenn es zur großen Inspektion zur Industrie muss. Dort wird dann immer der gesamte Farbanstrich entfernt, ehe das Flugzeug fast gänzlich in seine Einzelteile zerlegt, und untersucht wird. Aus diesem Grunde bevorzugt man für die Auswahl der Tigerjets natürlich Flieger, die eine noch möglichst lange Frist an Flugstunden hat, bis sie wieder zur Generalinspektion anstehen.

Die Vorarbeiten zur Bemalung, sowie die Bemalung selbst, erfolgen natürlich durch die Mitglieder der Staffel, und ausschließlich nach Dienst, oder am Wochenende. Unterstützt werden die Crews von den Profis der Malerei und Lackiererei und selbstverständlich ist sichergestellt, dass das Flugzeug hinterher alle sicherheitsrelevanten Anforderungen erfüllt, was durch die Abnahme durch einen technischen Prüfer sichergestellt wird. Natürlich gibt es für die Bemalung etliche Beschränkungen, die einzuhalten sind. Eine wichtige Vorgabe bei der Bemalung z.B. ist, dass Rumpfteile unter denen sich passive, oder aktive Antennen befinden (z.B. Radarnase), nicht bemalt werden dürfen. Desweiteren dürfen natürlich sich bwegende Elemente, wie z.B. der Bereich der Flügelschwenkung, auch nicht angemalt werden.

Klicken Sie auf dieses Bild und erfahren Sie alles über die Entwürfe und die Geschichten aller Tiger "Mühlen" der Lechfeld Tigers, von der Aufnahme in die NATO Tiger Association, bis heute.

Der bisher spektakulärste "Wurf" eines Tigerjets für die 321 Tigers, war die 46+44, die am 18.06.2001 ihren Rollout hatte. Aus diesem Grunde ist für sie hier ein spezieller Bereich eingerichtet.
Klicken Sie auf das Bild nebenan und lesen Sie alles über die 46+44 als Tigerjet, von der Bemalung durch Staffelmitglieder, bis zur ihrem Ende bei der EADS Werft in Manching.

 
© www.321tigers.de

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